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Effektivzins und Nominalzins

Effektivzins gegen Sollzins (Nominalzins): Das müssen Sie für den Ratenkredit und einen Kreditvergleich zu den verschiedenen Zinsarten wissen.

Beim Zinsrechner wird zwischen einem Effektivzins und einem Sollzins unterschieden. Aber was genau macht den Unterschied zwischen einem Effektivzins und einem Sollzins aus? Der Sollzins (auch als Nominalzins bezeichnet) ist der vereinbarte Zins, den der Kreditnehmer an die Bank zahlt – quasi der Netto-Preis, der für den Kredit oder die Baufinanzierung zu zahlen ist.

Effektivzins meist höher als Sollzins

Dem Sollzins bzw. Nominalzins gegenüber steht der Effektivzins: Das ist der Zins für den Kredit oder das Darlehen, der um alle Kosten des Kredits ergänzt wird. Dazu gehören zum Beispiel die mittlerweile unzulässigen Bearbeitungsgebühren, ein Disagio und andere Kosten, aber auch die Verrechnung von Tilgungsleistungen im laufenden Jahr. Durch die zusätzlichen Kosten ist der Effektivzins meist höher als der Nominalzins. Aber selbst der ausgewiesene Effektivzins beinhaltet in aller Regel nicht alle Kreditkosten: So werden erforderliche Sicherheiten beim Immobiliendarlehen ebenso wenig berücksichtigt wie geforderte Versicherungen des Kreditnehmers.

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15.01.2019
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