Fondsrechner: Einfach und rentabel in Fonds investieren

Geldanlage mit Fondssparen: Der Fondsrechner ermittelt für Sie die Rendite und legt beim Fondssparen eine gleichbleibende Wertentwicklung zugrunde. Sie können die Rendite Ihrer Fonds sowie den optimalen Kauf- und Verkaufskurs der Investmentfonds berechnen und beziehen eine Dynamik, einen möglichen Ausgabeaufschlag und eine fällige Gebühr bei der Renditeberechnung über den Fondsrechner mit ein.

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Anlagebetrag
Der Anlagebetrag ist der zu Beginn des Fondssparens einmalig investierte Betrag.
Sparrate
Hier geben Sie die Summe ein, die Sie regelmäßig sparen wollen
Dynamik
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Hier machen Sie Angaben, wenn Ihre Sparrate jährlich um einen festgelegten Prozentsatz steigt.
Jährlicher Kurszuwachs
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Hier geben Sie den jährlichen Kurszuwachs (z. B. 4,5 %) an, den Sie für Ihre Fondsanlage erwarten.
Laufzeit
Die Laufzeit ist die Laufzeit des Fondssparens in Jahren oder Monaten.
Laufzeit in
Wählen Sie aus, ob die Entwicklung Ihrer Kapitalanlage in Monaten oder Jahren gerechnet werden soll.
Ausgabeaufschlag
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Das ist der Ausgabeaufschlag in Prozent (z. B. 4,5 %) , der als Gebühr beim Kauf der Fondsanteile fällig wird.
Verwaltungsgebühr
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Das ist die Verwaltungsgebühr, die in Prozent (z. B. 4,5 %) des Fondsvermögens und in der Regel jährlich berechnet wird.
Steuerberechnung
Markieren Sie das Kästchen, wenn Sie Berechnungen zum Fondssparen mit steuerlichen Erwägungen vornehmen wollen.

FAQ

Fondsrechner: Ausgabeaufschlag beim Fondssparen wichtig?

Mit dem Ausgabeaufschlag wird beim Fondskauf eine Gebühr bezeichnet, die beim Erwerb von Fondsanteilen anfällt. Der Ausgabeaufschlag wird in aller Regel in Prozent vom Rücknahmepreis des Fonds berechnet. Die Höhe des Ausgabeaufschlags wird von der Fondsgesellschaft bestimmt: In der Regel beträgt der Ausgabeaufschlag bei Fonds zwischen null und sieben Prozent. Abgedeckt werden mit dem Ausgabeaufschlag bei Fonds die Verwaltungs- und Vertriebskosten der Fondsgesellschaft. Beim Fondssparen ist es aber auch möglich, Fonds mit einem reduzierten oder ganz ohne Ausgabeaufschlag zu erhalten. Im Fondsrechner können Sie den zu zahlenden Ausgabeaufschlag bei der Renditeberechnung für Ihre Fonds berücksichtigen. Mehr zum Thema Ausgabeaufschlag und Fonds

Fondssparen: Was versteht man unter Thesaurierung?

Mit dem Begriff der Thesaurierung wird die Wiederanlage von Zinsen und anderen Erträgen aus Wertpapieren beschrieben. Beim Fondssparen führt die Thesaurierung dazu, dass die Erträge reinvestiert werden und so eine Art Zinseszinseffekt entsteht. Bei thesaurierenden Fonds vermehrt sich das angelegte Kapital damit schneller als bei Fonds, die die Erträge auszahlen. Der Begriff Thesaurierung wird aus dem Lateinischen von Thesaurus, dem Schatz, abgeleitet. Mehr zum Thema Thesaurierung und Fonds

Was genau ist ein Investmentfonds?

Rechtlich ist ein Investmentfonds ein Vermögen, das von dem Vermögen der die Fondsanteile ausgebenden und verwaltenden Kapitalanlagegesellschaft getrennt werden muss. Das ist vor allem im Falle eines Konkurses der Kapitalanlagegesellschaft wichtig, weil das Vermögen des Investmentfonds als Sondervermögen nicht unter die Konkursmasse fällt. Dieses sogenannte Sondervermögen des Investmentfonds investiert in Wertgegenstände wie etwa Aktien, Anleihen und Rentenpapiere, Immobilien, Rohstoffe oder sogenannte Derivate. Mit jedem Anteil an einem Investmentfonds erwirbt der Geldanleger beim Fondssparen Anteile an dem Sondervermögen. Unterschieden werden beim Fondssparen offene und geschlossene Fonds. Bei den offenen Fonds können Anteile jederzeit ge- und verkauft und sogar an der Börse gehandelt werden. Bei geschlossenen Fonds dagegen ist die Flexibilität deutlich eingeschränkt. Wer solche geschlossenen Fonds für das Fondssparen einsetzen will, muss sich im Klaren darüber sein, dass er eine unternehmerische Beteiligung mit allen Risiken eingeht. Geschlossene Fonds haben in aller Regel eine feste Laufzeit, und es können während dieser Laufzeit keine weiteren Einlagen getätigt werden. Die Anleger profitieren bei Investmentfonds zum einen von den Kursgewinnen der jeweiligen Fonds, zum anderen auch von anderen Erträgen wie etwa Dividenden oder Zinsen. Solche Erträge werden entweder direkt ausgeschüttet oder aber im Wege der Thesaurierung reinvestiert.
 
Die Rendite von Investmentfonds bemisst sich natürlich zum einen an den Kursgewinnen, den Dividenden, Zinsen und anderen Erträgen – auf der anderen Seite sind für die Rendite des Fondssparens auch die Gebühren der Investmentfonds entscheidend. Zum einen müssen Anleger mit einem sogenannten Ausgabeaufschlag rechnen − das ist eine Gebühr, die beim Kauf auf den eigentlichen Wert des Fonds aufgeschlagen wird. Zum anderen werden bei den Investmentfonds Verwaltungsgebühren fällig, die jährlich in einem bestimmten Prozentsatz des jeweiligen Fondsvermögens bemessen werden. Zusätzlich sehen einige Investmentfonds vor, dass das Fonds-Management bei einer bestimmten Rendite an dem Anlage-Erfolg beteiligt wird.

Fondssparen: Was sind Aktienfonds?

Die Klasse der Aktienfonds beschreibt Investmentfonds, die das Vermögen der Anleger überwiegend oder sogar in voller Höhe in Aktien investieren. Dabei werden Aktienfonds nach ganz verschiedenen Kriterien aufgelegt: So können Aktienfonds regional investiert sein und zum Beispiel nur in deutsche oder europäische Aktien investieren. Andere Fonds orientieren sich an Aktienindizes wie etwa dem DAX oder dem EUROSTOXX 50 und investieren nur in Aktien von Unternehmen, die dem jeweiligen Index angehören. Wieder andere Aktienfonds setzen auf bestimmte Branchen wie etwa Energieversorger oder Technologieunternehmen oder aber verfolgen für den Aktienfonds eine ganz bestimmte Strategie: Bekannt sind zum Beispiel Dividendenfonds, die auf Aktien mit einer besonders hohen Dividende setzen. Beim Fondssparen mit Aktienfonds sollte neben der Strategie des jeweiligen Aktienfonds vor allem die Kostenstruktur im Auge behalten werden. Der Fondsrechner zeigt, wie sich die Gebühren auf die Rendite eines Aktienfonds auswirken.

ETF-Fonds: Für wen sind diese Investmentfonds geeignet?

An der Börse gehandelte Fonds werden als sogenannte ETF-Fonds bezeichnet − ETF steht dabei für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Fonds. Die Idee der ETF-Fonds: Sie bilden eins zu eins die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Indexes ab und bleiben dabei flexibel, weil sie jederzeit an der Börse gehandelt werden können. Beim Fondssparen sind die ETF-Fonds besonders attraktiv, weil sie deutlich günstiger sind als klassische, aktiv gemanagte Fonds. Mehr zum Thema Fondssparen und ETF-Fonds

Fondsvergleich: Worauf kommt es an?

Fondsvergleich: Überall, im Internet, in den Zeitungen und nicht zuletzt im Fernsehen stoßen Sie auf dieses Schlagwort und bekommen für Ihr Fondssparen Tipps für den richtigen Fondsvergleich. Vor allem geht es dabei darum, Ihnen die vermeintlich besten und rentabelsten, alternativ aber auch die schlechtesten und unprofitabelsten Fonds zu präsentieren. Aber was ist von einem solchen Fondsvergleich zu halten? Wenn der Fondsvergleich ausschließlich auf historischen Werten beruht, ist er als Entscheidungshilfe für das Fondssparen kaum zu gebrauchen. Wenn ein Fonds in der Vergangenheit eine bestimmte Rendite erwirtschaftet hat, sagt das über die zukünftige Rendite kaum etwas aus. Vielleicht wechselt das gesamte Management des Fonds zu einer anderen Bank und mit ihm das Know-how, das für die erwirtschaftete Rendite verantwortlich war. Vielleicht wechselt der Fonds aber auch seine Strategie oder modifiziert sie, sodass die Anlagestrategie und damit auch die Renditeaussichten komplett wechseln. Zwar mögen einzelne Kennziffern eines Fonds im Fondsvergleich ein Indiz dafür sein, ob der Fonds für Ihr Fondssparen eine gute Wahl sein könnte − als alleiniges Entscheidungskriterium sollten sie jedoch nicht dienen. In vielen Fällen wird der gesunde Menschenverstand immer ein besserer Ratgeber sein als die Kennzahlen aus einem Fondsvergleich. Statt für den Fondsvergleich Zahlenkolonnen zu vergleichen, hinterfragen Sie lieber die Strategie und Zielrichtung des Fonds. Ist die Region, in die investiert werden soll, wirklich so zukunftsträchtig wie behauptet? Hat die Branche, in die der Fonds schwerpunktmäßig investieren will, wirklich so viele aussichtsreiche Unternehmen zu bieten, dass die dauerhaften Erfolg garantieren können? Und ist die Strategie, auf die ein Fonds setzt, wirklich eine Strategie, die Sie nachvollziehen können? Solche Überlegungen – gekoppelt mit den Kennzahlen aus einem Fondsvergleich – können Ihr Nachdenken über das Fondssparen in eine richtige Richtung lenken.

Wie funktionieren Immobilienfonds?

Immobilienfonds sind eine spezielle Form der Investmentfonds. Zu unterscheiden sind die geschlossenen von den offenen Fonds. Die offenen Immobilienfonds investieren das angelegte Geld der Fondssparer in wechselnde Immobilienprojekte. Wer beim Fondssparen auf offene Immobilienfonds setzt, hat grundsätzlich die Möglichkeit, die gekauften Anteile jederzeit zu verkaufen. Allerdings gab es in der Finanzkrise nach dem Jahr 2000 einige Emittenten, die über einen längeren Zeitraum keine Fondsanteile aus offenen Immobilienfonds zurückgenommen haben. Das Vertrauen in die Institution „offene Immobilienfonds“ hat darunter nachhaltig gelitten – zudem müssen Anleger bei offenen Immobilienfonds oft mit einem erheblichen Ausgabeaufschlag und hohen Verwaltungsgebühren rechnen. Dadurch wird die Rendite der offenen Immobilienfonds oft bis zur Unattraktivität geschmälert. Auch geschlossene Fonds stehen oft in der Kritik. Wer mit ihnen Fondssparen will, investiert sein Geld in ein fest umrissenes Projekt mit einer festen Laufzeit. In aller Regel besteht keine Möglichkeit, vor Ende der vereinbarten Laufzeit die Fondsanteile wieder zu veräußern. Dazu kommen ebenfalls hohe Verwaltungsgebühren, die die Rendite schmälern.

Cost-Average-Effekt: Warum ist er beim Fondssparen wichtig?

Wer sich mit dem Thema Fondssparen beschäftigt, der wird irgendwann auf den sogenannten Cost-Average-Effekt treffen, der auch als Durchschnittskosteneffekt beschrieben wird. Gemeint ist damit der Effekt, dass bei einem Fondssparen über einen längeren Zeitraum die einzelnen Fondsanteile zu unterschiedlichen Kursen gekauft werden: Steigen die Kurse, bekommen Sie beim Fondssparen für die gleiche Summe weniger Fondsanteile als bei sinkenden Kursen. Daraus ergibt sich über die gesamte Anlagedauer ein Durchschnittskurs, von dem ausgehend dann beim Verkauf die Gesamtrendite des Fondssparens berechnet werden kann. Der Cost-Average-Effekt führt dazu, dass Sie nicht Gefahr laufen, zum falschen Zeitpunkt in das Fondssparen einzusteigen, denn der Durchschnittskurs reduziert das Risiko eines zu hohen Einstiegskurses.

Fondsrechner: Kann ich meine Steuerlast berechnen?

Der Fondsrechner erlaubt es Ihnen, die Steuern auf einen Verkaufserlös zu berechnen. Die Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen werden wie andere Kapitalerträge besteuert. Es wird eine Kapitalertragsteuer von 25 Prozent zzgl. des Solidaritätszuschlages von 5,5 Prozent erhoben. Auf diese Kapitalertragsteuer wird ggf. auch die Kirchensteuer erhoben. Der Fondsrechner berücksichtigt allerdings auch den sogenannten Sparerpauschbetrag. Dieser Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro für allein veranlagte bzw. 1.602 Euro für gemeinsam veranlagte Sparer dient zur Abgeltung von Werbungskosten für alle Kapitalanlagen. Mehr zum Thema Fonds und Steuern

Kann ich den Sparerfreibetrag auch für Fonds nutzen?

Ja, der Sparerfreibetrag, der aktuell 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für zusammen veranlagte Steuerzahler beträgt, kommt auch bei einer Fondsanlage zur Anwendung und stellt die Erträge bis zur maximalen Höhe frei. Wird ein entsprechender Freistellungsauftrag erteilt, bleiben Zinserträge bis zu dieser Höhe steuerfrei. Unser Fondsrechner berücksichtigt einen von Ihnen vorgegebenen Sparerfreibetrag. Mehr zum Thema Sparerfreibetrag

Fonds: Kann ich den Freistellungsauftrag nutzen?

Mit einem Freistellungsauftrag weisen Sie Ihre Bank oder Ihr Geldinstitut an, von erwirtschafteten Erträgen aus der Fondsanlage keine Kapitalertragsteuer abzuführen. Damit reduzieren Sie die Steuerlast durch die Abgeltungssteuer bereits in dem Moment, in dem Sie mit Ihrem Fondssparen Erträge erzielen. Wird der Freistellungsauftrag nicht erteilt oder sind die Erträge aus dem Fondssparen höher als die maximal freistellbaren 801 Euro für Alleinstehende oder 1.602 Euro für zusammen veranlagte Steuerzahler, behält das Geldinstitut 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. zzgl. Kirchensteuer von dem den Freibetrag übersteigenden Ertrag ein und führt diese Summe als Abgeltungssteuer an das Finanzamt ab. Mehr zum Thema Freistellungsauftrag

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