Zinsrechner für Einmalanlagen

Mit dem flexiblen Zinsrechner können Sie Zinsen für Einmalanlagen berechnen sowie alternativ das Anfangskapital, Endkapital oder die Laufzeit ermitteln – auf Wunsch mit oder ohne Abgeltungssteuer. Sie haben die Möglichkeit, mit oder ohne Zinseszins zu rechnen, sodass der erzielte Zins und Zinseszins dem Kapital zugeschlagen wird oder Zinsen nur auf das Ausgangskapital bezogen berechnet werden.

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Was wollen Sie berechnen?

Dateneingabe

Sparbetrag
Der Sparbetrag ist der zu Beginn der Kapitalanlage investierte Betrag.
Zinssatz
%
Hier geben Sie den nominalen Zinssatz (z. B. 4,5 %) an, den Sie für Ihre Geldanlage erhalten.
Laufzeit
Die Laufzeit ist die Laufzeit der Kapitalanlage in Jahren oder Monaten.
Laufzeit in
Wählen Sie aus, ob die Entwicklung Ihrer Kapitalanlage in Monaten oder Jahren gerechnet werden soll.
Zinstermine
Hier geben Sie an, in welchem Turnus die Zinsen gutgeschrieben werden. Entsprechend Ihrer Vorgabe verändert sich die Guthabenentwicklung.
Steuer berechnen
Markieren Sie das Kästchen, wenn Sie Berechnungen mit steuerlichen Erwägungen vornehmen wollen.

FAQ

Was kann ich mit dem Zinsrechner berechnen?

Zunächst einmal haben Sie die Möglichkeit, für eine Einmalanlage Zinsen zu berechnen. Alternativ ist es aber auch möglich, mit den Zinsrechnern das Anfangskapital, das Endkapital oder die Laufzeit der Einmalanlage zu ermitteln. Dabei ist es möglich, die erwirtschafteten Zinsen als Zinseszinsen dem Kapital zuzuschlagen oder eine Auszahlung der Zinsen zu simulieren, sodass jedes Jahr nur das ursprüngliche Ausgangskapital bei der Zinsberechnung zugrunde gelegt wird. Um Ihre Einmalanlage mithilfe des Zinsrechners weiter zu optimieren, besteht die Möglichkeit, die Belastung der Erträge durch die Abgeltungssteuer individuell zu berechnen. So hilft Ihnen der Zinsrechner dabei, den Sparerfreibetrag optimal einzusetzen und die Freistellungsaufträge entsprechend zu stellen.

Welche Steuern zahle ich auf Zinsen?

Wer in Deutschland Zinsen für seine Kapitalanlagen erhält, muss diese versteuern. Fällig wird darauf die sogenannte Kapitalertragsteuer, die derzeit bei 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer liegt. Da die Steuer bereits an der Quelle bei der zinsgebenden Bank einbehalten wird und die Zinserträge nicht mehr in der Steuererklärung angegeben werden müssen, spricht man von einer Abgeltungssteuer. Es ist jedoch möglich, diese Steuern zu reduzieren, indem ein Freistellungsauftrag bis zur Höhe des maximalen Sparerfreibetrages von 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für zusammen veranlagte Steuerzahler erteilt wird. Bis zur Höhe der genannten Beträge bleiben Zinsen dann steuerfrei. Mehr zum Thema Zinsen und Steuern

Was ist der Sparer-Freibetrag?

Auch wenn Zinsen in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig sind, bleibt ein kleiner Teil davon steuerfrei. Maßgebend ist dabei der Sparer-Freibetrag, der aktuell 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für zusammen veranlagte Steuerzahler beträgt. Wird ein entsprechender Freistellungsauftrag erteilt, bleiben Zinserträge bis zu dieser Höhe steuerfrei. Mehr zum Thema Sparer-Freibetrag

Was ist der Zinseszins?

Wer mit seinem Kapital Zinsen verdient, bekommt die spätestens am Ende des Jahres gutgeschrieben. Werden diese Zinsen dem Kapital gutgeschrieben, erhöht sich das Kapital, auf das im Folgejahr erneut Zinsen gezahlt werden. Verzinst wird dann nicht nur das Ausgangskapital, sondern auch die bereits erwirtschafteten Zinsen, sodass man vom Zins auf den Zins und damit von Zinseszins spricht. Mehr zum Thema Zinseszins

Wie wirkt sich die Abgeltungssteuer auf den Zinseszins und die Rendite aus?

Die Abgeltungssteuer reduziert den Zinsertrag aus dem angelegten Kapital. In der Folge steht durch den Abzug der Steuer für weitere Zinsperioden weniger Kapital zur Verfügung, der weitere Zinsertrag und damit auch die Rendite sinken. Mehr zum Thema Abgeltungssteuer

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag weisen Sie Ihre Bank oder Ihr Geldinstitut an, von erwirtschafteten Kapitalerträgen – wie zum Beispiel Zinsen – keine Kapitalertragsteuer abzuführen. Damit reduzieren Sie die Steuerlast durch die Abgeltungssteuer bereits in dem Moment, in dem ein Anspruch auf einen Zins entsteht. Wird der Freistellungsauftrag nicht erteilt oder sind die Kapitalerträge höher als die maximal freistellbaren 801 Euro für Alleinstehende oder 1.602 Euro für zusammen veranlagte Steuerzahler, behält das Geldinstitut 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. zzgl. Kirchensteuer ein und führt diese Summe als Abgeltungssteuer an das Finanzamt ab. Mehr zum Thema Freistellungsauftrag

Welche Rolle spielt die Schufa bei Geldanlagen und Krediten?

Der Begriff Schufa ist die Abkürzung für Schutzvereinigung für Allgemeine Kreditsicherung. Die Schufa fungiert als eine zentrale Datenbank der Wirtschaft, in der zum Beispiel Banken oder Versandhäuser Informationen über die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden eintragen. Problematisch sind vor allem sogenannte Negativmerkmale wie ein nicht vollständig zurückgezahlter Kredit oder eine Lohnpfändung. Liegen solche Merkmale vor, kann es schwierig sein, ein Konto zu eröffnen oder einen Kredit zu erhalten. Erfüllen Sie dagegen finanzielle Verpflichtungen vertragsgemäß, erhöht das Ihren Schufa-Score als Zeichen Ihrer Kreditwürdigkeit. Sie erhalten damit zum Beispiel bei Darlehen bessere Konditionen, da die Bank das Ausfallrisiko bei Kunden mit einem hohen Score als gering einschätzt. Informationen zu Ihrem Schufa-Score erhalten Sie unter www.meine-schufa.de. Mehr zum Thema Schufa

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