Zinseszins

Wer Geld spart, will dafür Zinsen bekommen. Die werden zu vorher festgelegten Zeitabschnitten gutgeschrieben: Sie erhalten die Zinsen in der Regel monatsweise, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich. Wenn Sie sich die Zinsen nicht direkt auszahlen lassen, werden Sie angesammelt und dem vorhandenen Kapital zugeschlagen. Das führt dazu, dass Sie auf diese bereits erwirtschafteten Zinsen erneut Zinsen erhalten – den Zins auf den Zins, auch Zinseszins genannt.

Zinseszinseffekt nutzen

Durch diesen Effekt baut sich das Kapital immer stärker auf, in der Folge steigen die neuen Zinsen – der sogenannte Zinseszinseffekt, der zu bedeutenden Unterschieden führen kann. Wer 100.000 Euro 20 Jahre zu 3,5 Prozent anlegt und sich die Zinsen jährlich auszahlen lässt, macht aus den 100.000 Euro insgesamt 170.000 Euro. Das für die Zinsberechnung zugrunde liegende Guthaben von 100.000 Euro bleibt bei jeder Zinsperiode bestehen. Pro Jahr werden so 3.500 Euro Zinsen gleichbleibend ausgezahlt. Wer die Zinsen jedoch mitspart, hat nach 20 Jahren fast 30.000 Euro und damit 18 Prozent mehr auf dem Konto.

Unser Zinsrechner erlaubt es Ihnen, Zinsen mit und ohne Zinseszins zu berechnen – wählen Sie für den Zinseszins einfach die Zinsansammlung als Option.

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