Zinseszins und Zinseszinseffekt

Wer Geld anlegt, will damit Zinsen verdienen. Sie haben dabei die Möglichkeit, die Zinsen zu jeder Zinsperiode ausgezahlt zu bekommen – oder sie zusammen mit dem Kapital weiter anzulegen. In diesem Fall werden die bereits erwirtschafteten Zinsen wieder mitverzinst und bringen den Zinseszins, also den Zins auf die Zinsen. Man spricht deshalb auch von einem Zinseszinseffekt, weil sich das Kapitalvermögen und damit die Anlagebasis also jedes Jahr um die angefallenen Zinsen erhöht.

Der große Benefit für die Anleger:

Durch die Wiederanlage der Zinsen steigt das Vermögen nicht mehr linear, sondern viel stärker exponentiell an. Ein einfaches Beispiel: Wer 100.000 Euro 20 Jahre zu 3,5 Prozent anlegt und sich die Zinsen jährlich auszahlen lässt, macht aus den 100.000 Euro insgesamt 170.000 Euro. Das für die Zinsberechnung zugrunde liegende Guthaben von 100.000 Euro bleibt bei jeder Zinsperiode bestehen. Pro Jahr werden so 3.500 Euro Zinsen gleichbleibend ausgezahlt. Wer die Zinsen jedoch mitspart, hat nach 20 Jahren fast 30.000 Euro und damit 18 Prozent mehr auf dem Konto.

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